Die VerGangenheit

Aufnahme aus dem Jahre 1884
Aufnahme aus dem Jahre 1884
  • 1318 „Rosengharde“ mit „15 steuerbaren Hakenhufen Acker“ wird erstmals urkundlich erwähnt.
  • 14. Jh. Teze Slaweke verkauft den Hof an den Stralsunder Bürgermeister von der Heyden.
  • 1376 Bürgermeister Gyldehus neuer Eigentümer.
  • 1392 Herzog Wartislaw VI. erwirbt den Hof und schenkt ihn dem Kloster Eldena. Einen weiteren Teil verkauft die Familie Putbus dem Kloster.
  • 1631–1814 Das „fürstliche Tafelgut“ wird in schneller Folge verpfändet oder verpachtet.
  • 1815 Nachdem Rügen preußisch geworden ist, erwirbt die Familie von Rosen das Gut und kurz darauf die Familie von Langen.
  • 1902 Freiherr von Maltzan übernimmt das Gut und entdeckt die Mineralwasserquelle „Hertha“.
  • 1911 Gustav Wohltmann kauft Gut Rosengarten und beginnt Viehzucht im großen Stil.
Gustav Wohltmann im Vordergrund vor dem heutigen Kuhstall (rechte Seite)
Gustav Wohltmann im Vordergrund vor dem heutigen Kuhstall (rechte Seite)
  • 1945 Im Zuge der Bodenreform wird die Familie Wohltmann enteignet. Das Land wird an Neubauern übergeben.
  • 1955 Gründung der LPG „Charenza“ Garz. Das Herrenhaus wird zum Kinderheim.
  • 1990 Auflösung der LPG. Zerfall des Herrenhauses und der Wirtschaftsgebäude.
  • 2002 Joachim Berg beginnt mit dem Ankauf der zerstückelten Grundstücke.
  • 2007 Beginn der Renovierungsarbeiten.

Luftbildaufnahmen aus dem Jahre 2005


Die Gegenwart

Der denkmalgeschützte Landschaftspark entstand nach altem Vorbild durch die mühsame Entsorgung von Schutt und Müll. Dabei wurde der alte Baumbestand sorgsam gepflegt und Neuanpflanzungen vorgenommen. Der Park lädt nun wieder zum Spazierengehen und Verweilen ein. Die Beek, gereinigt und entrümpelt, fließt munter und bildet gemeinsam mit den Wiesen und Böschungen ein idyllisches Biotop. In der nördlichen Ecke des Parks befindet sich die Grabstätte des letzten Gutsherrn, Gustav Wohltmann, und seiner Frau.


Die Zukunft

Ein erster Blick in die Zukunft: das Bauprojekt. Das Gutshaus wird nach altem Vorbild rekonstruiert und soll als Wohnhaus dienen. Der Pferdestall aus dem 20iger Jahres des vergangenen Jahrhunderts soll neue Heimat für Hofladen und Café werden.

 

Mehr Informationen gibt es im Tagebuch